Die Absteckung ist die Übertragung und Kennzeichnung von vorher planerisch bestimmten Abmessungen und geometrischen Punkten auf ein Gelände oder Grundstück.
Vor der Erstellung eines Bauwerks berechnet und misst derjenige, der das Abstecken vornimmt (je nach baurechtlichen Anforderungen ein Vermessungsingenieur, oft auch der Bauleiter oder ein beteiligter Bauhandwerker) die exakte Lage (teilweise auch Höhe) der künftigen Eckpunkte. Diese Stellen werden mit Farbe, Messmarke, Nagel oder Pflock markiert. Bezogen auf diese Eckpunkte wird häufig ein so genanntes Schnurgerüst errichtet, das der Markierung der späteren Bauwerkskanten dient.
Auch in anderen baulichen Gewerken, wie z. B. im Verkehrswegebau oder bei Ver- bzw. Entsorgungsanlagen (Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation, Abwasser) kommt die Absteckung zur Anwendung. In diesem Fall werden wesentliche Punkte, wie etwa der Verlauf der Hauptachse, Nebenachsen, Leitungsverläufe oder an der Oberfläche nicht sichtbare Leitungselemente (z. B. Muffen), auf dem Gelände abgesteckt.
Die Geodäsie ist nach der Definition von Friedrich Robert Helmert, dem Begründer der theoretischen Geodäsie, und nach DIN 18709-1 die „Wissenschaft von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche“. Dies umfasst die Bestimmung der geometrischen Figur der Erde, ihres Schwerefeldes und der Orientierung der Erde im Weltraum.
In der wissenschaftlichen Systematik ist die Geodäsie vor allem den Ingenieurwissenschaften zugeordnet. Besonders deutlich wird dies an den Universitäten und Fachhochschulen, an denen das Geodäsiestudium oft nicht dem Fachbereich der Naturwissenschaften, sondern dem Bauingenieurwesen zugeordnet ist. Des Weiteren stellt die Geodäsie das Bindeglied zwischen Astronomie und Geophysik dar. Der Fachmann für Geodäsie ist der Geodät oder Geometer.
Ein Empfänger für globale Navigationssatellitensysteme (GNSS) ist ein Gerät, das aus den Satellitensignalen die eigene Position bestimmen kann. Zivile Empfänger waren bis 2011 reine GPS-Empfänger. Seither gibt es auch Multisysteme, welche auch die Signale anderer GNSS-Systeme (z. B. GLONASS, Galileo) auswerten können und auch in Smartphones verbaut werden.
Das Nivelliergerät (auch Nivellierinstrument, schlicht Nivellier) ist ein Messinstrument, mit dem Höhenunterschiede gemessen und Höhenhorizonte hergestellt werden.
Das Tachymeter ist ein Gerät, mit dem man Horizontalrichtungen, Vertikalwinkel und – anders als mit einem Theodolit – auch die Schrägstrecke (die schräg gemessene Entfernung) zum Zielpunkt ermitteln kann. Es dient zur raschen Auf- und Einmessung von Punkten.